TTC goes Split

27. April 2017

Früh aufstehen! Der Wecker geht bereits um 04:30 Uhr - draußen ist es noch ganz schön dunkel. Aber wir müssen ja noch Jörg in Moitzfeld abholen. Der steht ab 05:15 Uhr in der Kälte.

Ca. 05:30 Uhr sind wir aber fein gemacht dann doch bei ihm.

Kurz vor sechs am Flughafen, Koffer abgeben und um sieben sind wir auch in der Luft. Vollbesetzter Flieger so früh am Morgen...

Ich freue mich auch, als der Kollege vor mir nach Verlöschen der Zeichen direkt Anstalten macht, sich in die Liegeposition zu begeben. Er hat aber volles Verständnis dafür, dass mir das trotz seiner 1,90 Meter ganz und gar nicht gefällt und versucht seine Ausleger die nächsten 90 Minuten irgendwie unter Kontrolle zu bekommen - klappt schließlich!

08:45 Uhr: bei leicht bewölktem Wetter und 17 Grad landen wir Split. Die Frosttemperaturen von zu Hause sind direkt vergessen.

Wir 6 - Anne und Dieter Bullik, Jörg Hentschel, Dieter Fuchs, Andrea und ich schaffen es dann auch ein weiteres Mal durch die Passkontrolle und am Ausgang erwartet uns dann doch tatsächlich auch der organisierte Fahrer, der uns auf direktem Weg in's Radisson Blu bringt.

Was uns direkt auffällt: die angekündigten Umbauarbeiten sind alles andere als schon abgeschlossen - aber wir wussten ja Bescheid.

Kurzer Check-In, dann hoch an die Bar bis die Zimmer bereit sind.

Schon auf der Treppe schalt Dieter, Jörg und mir ein lautes "Hallo Ihr Pfeifen!" entgegegen und Micha begrüßt uns herzlich in seinem Hotel.

Von da an können wir uns beruhigt zurücklehnen, denn jetzt geht alles seinen Gang...

1. Tag:

Auftakt unseres Kurz-Aufenthaltes war am Mittag natürlich eine Stadtführung mit dem 1700 Jahre alten Diokletianspalast.

Am Bronzemodell von Split, der der Riva zwischen Hafen und Palast, erwartet und Filip, um uns die nächsten Stunden durch die Stadt zu führen. Im Anschluss an die exzellente Führung haben wir dann noch ein paar Restauranttipps bekommen, die wir zum Abschluss mit privat! gebranntem Sliwowitz auch direkt ausprobiert haben. Filip hat uns übrigens so begeistert, dass wir ihn direkt nach Köln eingeladen haben - da gibt's schließlich auch so eine kleine Kirche bei McDonalds..

Nach dem Essen fuhr die ältere Generation dann mit dem Taxi direkt in's Hotel, während Jörg und ich den Abend mit Live-Musik und Whisky bzw. Gin haben ausklingen lassen.

Nur der leichte Strandspaziergang zurück zum Hotel war bei Dunkelheit, Regen und dem beginnenden Jugo - dem "warmen" Sommersturm eine wundervoll nasse 50minütige Erfahrung, auf die ich auch gerne verzichtet hätte!

2. Tag:

Trotz angesagtem Sturm und Regentag steht heute der Ausflug nach Trogir auf dem Programm. Die gesammte Altstadt Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist ein absolutes must have seen.

Der Tag begann aber überraschend sonnig, wenn auch windig und wir konnten sogar den Spaziergang am Meer hinein nach Split zum Busbahnhof genießen. Dann stand uns allerdings eine 1 1/2 stündige Busfahrt bevor und pünktlich zur Ankunft in Trogir kam dann auch der Regen.

Somit wurde der Spaziergang durch die malerische Altstadt immer wieder von ein paar Regentropfen begleitet. Eine kleine Einkehr zu einem späten Mittagsmahl entschädigte und aber und bewahrte uns vor allem ein wenig davor, allzu naß zu werden.

Auf der Rückfahrt waren wir uns einig, dass wir den Abend im Hotel mit einem Saunagang ausklinken lassen werden.

3. Tag:

Am letzten Tag für Dieter und Jörg stand ein Ausflug auf die größte der vorgelagerte Inseln Brac auf dem Programm. Begleitete uns auf der gut 1stündigen Überfahrt nacht Supetar - der größten Stadt und zugleich Fährhafen von Brac noch eine Wolkendecke, so kam bei unserer Ankunft doch schon die strahlende Sonne heraus.

Nach kurzer Suche am Busbahnhof fanden wir dann einen Fahrer, der uns 6 für 100 Euro zu einer kleinen Sightseeing Tour über die Insel zum Badeort Bol brachte.

Unterwegs hielten wir am höchsten Punkte der Insel, auf dem Vidova Gora, von wo wir einen wunderbaren Blick auf die Insellandschaft der Adria, die Nachbarinsels Hvar und Vis und das "goldene Horn" (Zlatni Rat) hatten.

Nach einem anschließenden kurzen Aufenthalt am Strand und einem Bummel über die Promenade hinein nach Bol, brachte uns unser Fahrer wieder zurück nach Supetar, wo wir am Nachmittag wieder die Fähre nach Split nahmen.

Am Abend trafen wir uns dann mit Michael, der in einem nahegelegenen Fischrestaurant extra eine Hochzeit mit landestypischer Musik für uns arrangiert hatte.

4. Tag:

Während Jörg und Dieter bereits nach einem frühen Frühstück den Heimweg nach Bensberg antraten, genossen Bulliks und wir noch einen Sonnentag an der Adria.

Nach einem Strandspaziergang machten wir uns auf, den Marjan, den zu einem Naturpark verwandelten Hügel am Rande von Split zu bezwingen. Auf seinem höchsten Punkt, der Aussichtsplattform mit der kroatischen Fahne, genossen wir einen einmaligen Blick über die Spliter Bucht.

Damit war dies der richtige Schlusspunkt unseres Kurztrips nach Split, bevor auch wir am nächsten Tag die Heimreise ins regnerische Bensberg antraten.

Michael Schlechter

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